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Freitag, 30. Oktober 2026
St. Marien in Schladen » Die Sanierung der OrgelTageslesung

Orgelbauer aus Braunschweig saniert die Orgel der Kirche St. Marien in Schladen

Von Matthias Schulte - Durch verschiedene private Spenden und Zuwendungen der Eckensberger-Stiftung, der Stiftung Zukunftsfonds Asse und des Bonifatiuswerkes konnte die Finanzierung gesichert werden. Dafür sei an dieser Stelle ein besonderer Dank ausgedrückt. Ohne diese Mittel hätte die Orgel nicht saniert werden können und wäre dann wahrscheinlich irgendwann nicht mehr bespielbar gewesen. Ein Verlust für alle, die dieses einzigartige Instrument aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts hätten nicht mehr hören können.

Der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde hat anschließend zugestimmt. Zusammen mit dem Sachverständigen für die Orgeln im Bistum konnten die notwendigen Maßnahmen noch einmal präzisiert werden. Danach erfolgte die Genehmigung des Bistums in Hildesheim zu der Maßnahme. Letztendlich wurde der Vertrag mit dem Orgelbauer aus Braunschweig über die Maßnahmen innerhalb der vorhandenen finanziellen Möglichkeiten unterzeichnet.

Für die Zeit der Orgelsanierung stellt der Orgelbauer eine kleine Ersatzorgel zur Verfügung, so dass weiterhin die Gemeindegesänge in Gottesdiensten mit einer Orgel begleitet werden können. Im Projektteam sind wir sehr froh, dass nun die „Formalitäten“ abgeschlossen sind und die Maßnahmen begonnen haben. Auf dieser Seite können Sie die Fortschritte verfolgen und sich die Fotos von Matthias Schulte anschauen. Wenn Sie auf ein Foto klicken, öffnet sich ein neues Fenster mit einer Diashow aller Fotos.

Oktober 2026: Erste Rohrverbindungen sind getrennt

Von Matthias Schulte - Das Schwellwerk ist nun komplett ausgebaut und die Erneuerung des Spieltisches nimmt Form an. Die einzelnen Tasten sind teilweise schon eingebaut, teilweise warten sie auf der Bank (Halbtontasten) auf den Einbau. Zurzeit ruhen die Arbeiten an der Orgel, da der Orgelbauer an einer anderen Orgel zu tun hat.

Die elektrischen Leitungen sind vom Elektriker getrennt und der alte Schalter zum Einschalten der Orgel ist demontiert. Ebenfalls ist das nicht mehr genutzte Telefon in die Sakristei demontiert und weitere ungenutzte elektrische Leitungen werden zurückgebaut. Die Orgel wird auch elektronisch auf einen neuen Stand gebracht.

Beim Blick in die Orgel kann man sehen, dass auch schon die ersten Luftröhrchen von den Pfeifen getrennt sind (s. Fotos). Durch diese Röhrchen wird die Luft zu den Pfeifen geführt, damit diese dann einen Ton von sich geben.

Mal sehen, wann der Orgelbauer die nächsten Schritte macht – wir sind dabei.

September 2026: Der Anfang ist gemacht

Von Matthias Schulte - Nachdem am 24. August die Leihorgel aufgestellt wurde (s. Bilder), hat die Arbeit an der Orgel begonnen. Der Spieltisch, die Tastatur, ist abgebaut und auch schon die Holzpfeifen des Schwellwerkes (s. Bilder).

Mit dem Blick über den (ehemaligen) Spieltisch in die Orgel wird deutlich, welcher Aufwand in der Orgel selbst steckt. Vom Spieltisch gehen die Luftröhrchen ab, die die ganze Orgel steuern und erklingen lassen (s. Bilder). Es ist eben eine pneumatische Orgel, die komplett über Luftströme gespielt wird.

Wir sind gespannt auf die nächsten Schritte des Ausbaus.

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